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Christopher Weckwerth, Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur dpa (Foto: Lea Timmermann)
Christopher Weckwerth, Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur dpa (Foto: Lea Timmermann)

Christopher Weckwerth

Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur dpa

Wichtigste Stationen?
Aktuell bei dpa, davor u.a. für Zeit Online, „Tagesspiegel“, „Rheinische Post“ und „RevierSport“ tätig. Besonders prägend war der Optimismus von Zeit Online: den Medienwandel nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen – ohne die Messlatte der Relevanz zu senken. Studium der Medienwissenschaften, Kulturwissenschaft und Anglistik in Berlin, Sheffield/UK und Paderborn. Praktikum im Auswärtigen Amt, Hospitanz bei der „Tagesschau“.

Auf welche Geschichte sind Sie besonders stolz?
Stilistisch gefällt mir meine dpa-Reportage „Die Sorgen der Anderen“ zur Frage, was in Deutschland ankommende Flüchtlinge von Pegida mitbekommen. Persönliche Highlights: aus dem Bremer Weserstadion zu berichten und mit Yusuf/Cat Stevens über sein bewegtes Leben zu sprechen.

Was planen Sie als nächstes?
Nach dem Riesenerlebnis, aus Rio von Olympia zu berichten, will ich bei dpa dazu beitragen, einen Social-Web-Radar aufzubauen, mit dem wir Informationen, Videos und Bilder aus dem Netz noch schneller aufspüren und prüfen können.

Wie würden Sie gerne in zehn Jahren arbeiten?
Unmöglich zu sagen. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir mit dem Handy in TV-Qualität livestreamen können, 360-Grad-Fotos anbieten und zwischendurch aufs Tweetdeck schauen? Journalistisches Ziel sollte bleiben, relevante Informationen in interessanten Geschichten zu erzählen – nicht neutral, das geht nicht, aber so ausgewogen und glaubwürdig wie möglich.

Welcher gute Rat hat Ihnen in Ihrer Laufbahn besonders weitergeholfen?
Trau dich!

Welche/r Kollege/in hat Ihnen besonders geholfen?
Neben den vielen dpa-Kollegen, die mir früh Verantwortung übergeben haben wie etwa Roland Freund im dpa next lab, auch meine frühere Newsdesk-Chefin bei Zeit Online, Kirsten Haake (mittlerweile ebenfalls dpa), und Sportchef Robert Peters bei der „Rheinischen Post“. Außerdem Florian Ziegler (früher Chef von RevierSport.de), der als Erster den Journalisten in mir geweckt hat.

Warum tun Sie eigentlich, was Sie tun?
Ganz nah dran zu sein am Geschehen oder das Flirren der Konzentration im Newsroom zu spüren – beides fasziniert mich gleichermaßen. Aus einer Leidenschaft für Medien ist zusätzlich eine Leidenschaft für die Profession entstanden

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